Aktuelles
 

Corona-Krise - März 2020
Eine Krise von einem ungeahnt großen Ausmaß hat nahezu die ganze Welt erfasst. Wir wünschen allen unseren Kindern und lieben Familien eine Zeit ohne Erkrankungen und ein Zusammensein in Harmonie. Macht Eure Augaben, die von den Lehrern verschickt werden. Denkt aber bitte auch daran, Euch zu bewegen, im Keller, in der Wohnung und beim Spaziergang. Macht Pläne für den Tagesablauf - das entspannt das häusliche Dasein. Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder und arbeiten weiter, wie bisher - oder noch besser. 

Übt die Kommunikation, denn "Die menschliche Kommunikation von Angesicht zu Angesicht ist eine wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung komplexer kognitiver Fähigkeiten wie Sprechen, Zuhören, Lesen und Schreiben... Eine menschliche Kommunikation und körperliche Aktivitäten im Freien können niemals durch digitale Geräte ersetzt werden, mögen die Apps und Geräte noch so raffiniert sein. Um sich gesund zu entwickeln (...) braucht jedes Kind verlässliche zwischenmenschliche Interaktion." (Alliance ELIANT: "Grundsätze zur Medienpädagogik")

WALDBADEN - gut für Körper und Seele - 30.01.2020
Seit einigen Jahren verbreitet sich in Europa ein neuer Trend auf dem großen Markt der Heil- und Therapieverfahren: das Waldbaden. Es kommt aus Asien und dient der körperlichen und seelischen Erholung und Vorbeugung von Krankheiten. Durch den Aufenthalt und Übungen im Wald werden alle Sinne geöffnet, der Stress reduziert, der Blutdruck und der Puls normalisiert, die Abwehrkräfte gestärkt. Diese Wirkungen wurden in zahlreichen Studien weltweit nachgewiesen. Wir haben die positiven Effekte des Waldbadens bei Wanderungen selbst erlebt und erfahren und können diese Form der aktiven Erholung wärmstens empfehlen. Ein Zertifikat des Bundesverbands Waldbaden e.V. für Dr. Dietmar Wiewiora liegt vor. Wir wollen den Bereich Waldbaden und LRS in unsere Arbeit aufnehmen und ausbauen. Bei Interesse und Anregungen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. 
 
ERZIEHUNG im 21. Jahrhundert - Oktober 2019
Im Heft Nummer 44 veröffentlichte der STERN die Titelgeschichte "Warum so viele Eltern ihre Kinder nicht mehr im Griff haben" und fragt: "Dürfen
die denn alles?" Der Artikel beinhaltet die Lesenswerte Beschreibung der Situation, in der sich überforderte Eltern und Kinder befinden. Es werden
Erziehungstipps und Lösungen vorgeschlagen, um in einer unsicher gewordenen Welt eine starke Eltern - Kind - Beziehung zu entwickeln.

WIE DARM UND PSYCHE sich beeinflussen - 24.07.2019
Die Ärztin Dr. Natasha Campbell-McBride hat die sogenannte GAPS-Diät entwickelt, ein Ernährungsprogramm, das auch bei Lernstörungen helfen soll. Sie fand nach jahrelangen Forschungen heraus, dass ein direkter Zusammenhang zwischen psychischen bzw. neurologischen Störungen und unserer Ernährung und Darmgesundheit besteht. Über das Therapieprogramm berichtet u.a. natur & heilen im Heft Juni 2019.

WORTSCHATZ unterstützt aktiv die Initiative Zeit Ohne Netz - 07.02.2018
Hier ein Ausschnitt aus der Pressemitteilung:
"Ist es möglich, dass wir unseren Kindern eine Umwelt anbieten können, in der Smartphones, Tablets, Notebooks und Computer maßvoll und kompetent verwendet werden und in der Sport-, Spiel- und Bewegungsangebote unsere Schüler aus der Bildschirmlethargie befreien? Können wir surffreie Zonen einrichten, in denen der direkte menschliche Kontakt Priorität hat? Mit unserer Initiative sagen wir entschlossen JA: Wir können gemeinsam mit unseren Partnern viel verändern, um unseren Kindern mehr Lebensqualität und Entwicklungschancen durch geregelten Umgang mit elektronischen Geräten zu bieten. Wir entwickeln Sport- und Bewegungsangebote, die durch pädagogische Maßnahmen flankiert werden und etwa in Schulen und Sportvereinen stattfinden können. Auch Eltern sind eine wichtige Zielgruppe unserer Aufklärungskampagnen." Weitere Informationen: www.zeit-ohne-netz.de

SOMMERFERIEN! - 11.07.2017
Der Sommer pulsiert wieder mit seiner warmen Kraft, hier und dort wird schon Korn geerntet. Und die Ferien stehen vor der Tür! Es wird Zeit, es langsamer angehen zu lassen. Geben Sie Ihrem Kind genügend Zeit, damit es tief entspannen kann. Schützen Sie Ihr Kind vor dem Stress. Forscher stellen fest, dass Stressbelastung häufig in den Familien selbst entsteht, wo hohe Anforderungen und Leistungsdruck herrschen. Dies kann zu Kopfschmerzen, Konzentrationsproblemen, Verhaltensauffälligkeiten und anderen Beschwerden führen. Gehen Sie mit Ihrem Kind ans Wasser oder in den Wald, und lassen Ihre Smartphones zu Hause. Tanken Sie Kraft und Sonne für das Schuljahr 2017/18. Wir wünschen allen unseren Kindern gute Erholung!


AKTUELLE HERAUSFORDERUNG MIGRATION - 02.01.2016
Immer mehr Kinder mit Migrationshintergrund suchen Rat und Hilfe in der außerschulischen Förderung. Diese Schüler haben oft Probleme beim Erlernen der deutschen Schriftsprache, denn die intuitiv verankerte Muttersprache muss nach und nach ihre Dominanz aufgeben und der neuen Sprache Platz machen. Dieser Prozess verläuft bei jedem Kind anders. Dabei kann es zu Störungen der Sprachkompetenz kommen, etwa dann, wenn sich die beiden Sprachen gegenseitig behindern und keine von beiden angemessen beherrscht wird. Man spricht von "doppelter Halbsprachigkeit". In der Grundschule werden Lesen  und Schreiben nur mühsam erlernt, die Muttersprache wird zu Hause gesprochen, tritt aber immer mehr in den Hintergrund. Diese Situation stellt eine Herausforderung für Lehrer und Förderlehrer dar und kann mit Hilfe von spezifischen Übungen, die den täglichen Wettstreit zweier Sprachsysteme berücksichtigt, gemeistert werden.

LEGASTHENIE-VERMERKE IM ABITURZEUGNIS ZULÄSSIG - 29.07.2015
Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass sowohl die fachärztlich festgestellte Legasthenie wie auch die nicht bewertete Rechtschreibleistung im Abiturzeugnis vermerkt werden können. Damit erhalten Schüler, die den Notenschutz in Anspruch nehmen, einen entsprechenden Vermerk im Abiturzeugnis. Dies entspricht dem ministeriellen Erlass in Bayern und dem Wunsch des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs, eine Klärung auf höchster Ebene herbeizuführen (s.u.).

AUFSATZ "ERFOLGREICHES COACHING UND AUSSERSCHULISCHE FÖRDERUNG IN DER GRUNDSCHULE" - 28.05.2015
Am 28.05.2015 erscheint im Grünwalder "Isar-Anzeiger" ein ausführlicher Aufsatz von Dr. Dietmar Wiewiora zum Thema außerschulische Förderung in der Grundschule. Der Autor berichtet am Beispiel eines Viertklässlers wie es trotz Lernproblemen und Teilleistungsschwächen gelingen kann, die schwierige Phase vor dem Übertritt zu meistern.

MIT LEGAKIDS MACHT DAS LERNEN SPASS! - 20.05.2014
LegaKids.net gehört zweifellos seit vielen Jahren zu den besten Internetseiten, die sich mit LRS und Legasthenie befassen. Im Zentrum steht meistens der böse Lurs, eine Echse, die es den Kindern beim Erlernen des Lesens und Schreibens möglichst schwer machen will. Und doch wird er letztlich "ein Teil von jener Macht, die stets das Böse will und stets das Gute schafft". Nun leitet er die Lurs-Akademie. Hier können Kinder witzige Filme sehen, die bei der Förderung behilflich sein können. Einfach anschauen und mitmachen! www.legakids.net/kids/lurs-akademie/

DER SPIEGEL BERICHTET - 17.06.2013
In seiner neuen Ausgabe Nr. 25 serviert das Magazin seinen Lesern einen neunseitigen Bericht über die "Rechtschreipkaterstrofe" an deutschen Schulen. Es kommen viele Experten zu Wort. Aber was ist nun wirklich wichtig beim Schriftspracherwerb? - Wir beraten gerne.

TAG DER MUTTERSPRACHE -  20.02.2012
Der INTERNATIONALE TAG DER MUTTERSPRACHE wird heute begangen. Der Tag wurde von der Unesco im Jahr 2000 ausgerufen. Er soll auf die Bedeutung sprachlicher und kultureller Vielfalt aufmerksam machen sowie zum erlernen neuer Sprachen animieren. Weltweit werden 6000 Sprachen gesprochen. Die Muttersprachen üben einen wichtigen Einfluss auf den Zusammenhalt der Gesellschaften aus. Nach Angaben der Unsesco geht alle zwei Wochen eine Sprache verloren. In Deutschland sind 13 Minderheitensprachen bedroht, darunter das Jiddische, Romani, das Sorbische und das Nordfriesische.

DER VORLESETAG  18.11.2011
Aus Anlass des budesweiten Vorlesetages am 18.11.2011 legte die Stiftung Lesen eine Studie vor, aus der deutlich hervorgeht, dass sich Kinder und Jugendliche, welchen regelmäßig vorgelesen wird, besser entwickeln als Kinder, welchen nicht vorgelesen wird. Die Vorlese-Kinder haben bessere Schulnoten, sie treiben mehr Sport und sie haben bessere Aussichten, im späteren beruflichen Leben erfolgreich zu sein. Befragt wurden 500 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 19 Jahren. Besonders profitieren vom regelmäßigen Vorlesen Kinder aus Elternhäusern mit geringer Bildung. Aber auch für Jungen, die seltener als Mädchen zum Buch greifen, erleichtert das Vorlesen häufig den Einstieg in eine erfolgreiche und spannende Schulzeit.

PRESSEMELDUNG 12.11.2011
Kanadische Wissenschaftler haben in einer Studie nachgewiesen, dass Musikunterricht das Sprachvermögen von Kindern steigert. Der Neurowissenschaftler Sylvain Moreno vom Rotman Research Institut in Ontario berichtet im Fachmagazin Psychological Science von seiner Entdeckung: Er ließ 24 Kinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren 20 Tage lang an einer Lernsoftware arbeiten, die musikalische Fertigkeiten (Rhythmik, Melodik) schult. Daneben haben 24 weitere Kinder künstlerische Fähigkeiten geübt (Farbgestaltung, Formgebung). Mit Hilfe von Intelligenztests, die vor und nach den intensiven Lerneinheiten gemacht wurden, fanden die Forscher heraus, dass mehr als 90 Prozent der Kinder in der Musikgruppe deutlich verbesserte sprachliche Fertigkeiten zeigten. In der Kunstgruppe kam es dagegen nach dem Training zu keinen nennenswerten Veränderungen der Intelligenztests. Fazit: Musik hören bringt entgegen dem bekannten Mozart-Phänomen nicht viel. Sich selbst mit Musik beschäftigen - dies scheint der Schlüssel zur Verbesserung der Sprachintelligenz zu sein.

PRESSEMITTEILUNG München, 31.10.2011
Der Germanist Dr. Dietmar Wiewiora hielt am 24.10.2011 im Taufkirchner Familienzentrum einen Vortrag zu einem Thema, das auf Interesse bei vielen Eltern stößt:

„Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) oder Legasthenie - frühzeitig erkennen und vorbeugen – wirkungsvoll helfen und fördern“.

Da LRS heute aufgrund großer Klassenstärke oft erst spät durch Lehrer erkannt wird, sollten Eltern ihre Kinder aufmerksam beobachten und im besten Fall (Früh-) Erkennung leisten können. Erkennungsmerkmale sind dabei nicht nur schlechte Noten im Fach Deutsch, sondern auch übergreifend in anderen Fächern, sowie scheinbar grundlos auftretende Bauch- oder Kopfschmerzen, aber auch Unlust bis hin zu definierter Schulangst.

Eine echte Diagnose sollte im Verdachtsfall dann über den standardisierten Lese- und Rechtschreibtest gestellt werden.

Genetisch bedingt tritt LRS häufiger bei Jungen auf, jedoch sind insgesamt verschiedene Faktoren bei der Anlage zu dieser Schwäche beteiligt. Das bislang geltende Vorurteil, LRS gehe mit minderer Intelligenz einher, ist inzwischen sogar durch wissenschaftliche Studien widerlegt. Im Gegenteil, oft deutet diese Störung sogar auf ein Intelligenzsignal hin.

Insgesamt gilt es von Seiten der Eltern und der Lehrer mehr Verständnis und Geduld für das betroffene Kind aufzubringen, denn die konstante Überforderung und damit einhergehende Demotivation zieht oft psychische Probleme nach sich.

 Aufklärung zu diesem brisanten Thema ist notwendig:

Schon im Vorschulalter ist Vorbeugung möglich wie z.B. durch spielerisches Sensibilisieren für Sprache, Silben und Rhythmus.

Leider ist Legasthenie keine anerkannte Erkrankung im Sinne des Sozialgesetzbuches und folglich ist eine Behandlung/Förderung auch keine Krankenkassenleistung. Bei einigen, meist kurzfristigen Therapien ist die Bezuschussung durch das Jugendamt möglich, in den meisten Fällen sind allerdings Langzeittherapien und außerschulische Förderung notwendig.

Immerhin besteht in Bayern die Möglichkeit des „Nachteilausgleichs“ bzgl. schulischer Leistungen bei anerkannter LRS. Das verstärkt zumindest die Motivation des Schülers.

Therapiemöglichkeiten gibt es viele, allerdings ist eine individuelle Therapie am sinnvollsten und vielversprechendsten. Insgesamt ist nicht nur die Arbeit am Wort und an der Sprache, sondern vielmehr therapiebegleitend der Aufbau des Selbstvertrauens der Kinder und die Stärkung der Motivation sowie die Förderung der Konzentration notwendig, bevor eine Förderung der Sprachsensibilität überhaupt Sinn macht. Erst wenn die Psyche des Kindes gestärkt ist, ist es überhaupt fähig, Rechtschreibregeln zu akzeptieren und sich diese aneignen zu können.

Gerne ist Herr Dr. Wiewiora bereit, zu diesem Thema auch in Ihrer Einrichtung (Kindergärten / Schulen /Nachbarschaftshilfen) zu referieren, um das Wissen und das Verständnis für LRS-Kinder zu multiplizieren.

Therapiemöglichkeiten der Lese-Rechtschreib-Förderung bietet Herr Wiewiora in Unterhaching an und kombiniert dabei erfolgreich unterschiedliche Ansätze und Lernmethoden – abgestimmt auf das individuelle Bedürfnis eines jeden Kindes.

esPResso – PR & MEHR

Birgit Sanhüter